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Bei Krebs vermehren sich körpereigene Zellen ungebremst, dringen aggressiv in das umliegende Gewebe ein und zerstören dieses.
Krebs

Was ist Krebs?

Jedes Jahr erkranken knapp 480.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Besonders häufig treten Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs auf. Weitere Krebsarten sind z. B. Lymphdrüsenkrebs, Magenkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs, Speiseröhrenkrebs, Leberkrebs oder Blasenkrebs.

Der Auslöser für die Entstehung von Krebs ist in der ersten Krebszelle zu finden. Sie weist einen Schaden an oder in ihrem Erbgut – also den Genen – auf. Die Zelle erhält also eine fehlerhafte Information und beginnt, sich ungehindert zu teilen. Die Ursachen für den Schaden am Erbgut, das auch den Bauplan der Zelle festlegt, sind vielfältig. Mögliche Faktoren, die das Krebsrisiko erhöhen können, sind unter anderem der Konsum von Zigaretten, das Einatmen von Asbest, aber auch UV-Strahlen. Nicht immer gehen Krebserkrankungen allerdings auf diese Ursachen zurück. Krebs kann auch dann entstehen, wenn keine äußeren Einflüsse für die Schädigung des Erbgutes verantwortlich sind, sondern z. B. eine genetische Veranlagung besteht.

Zellteilung ist grundsätzlich erwünscht

Dabei ist die Neubildung von körpereigenen Zellen zunächst einmal nicht grundsätzlich ein Problem. Im Gegenteil, die Erneuerung und Teilung von Zellen ist für den Körper lebensnotwendig. Nur so können sich geschädigte Zellen erneuern oder ausgetauscht werden. Ein Beispiel hierfür sind die Hautzellen. Im Grunde fast unbemerkt erneuern sich diese ständig, so bleibt die Haut dauerhaft intakt und Wunden können verheilen.

Tumorzellen zerstören bei Krebs umliegendes Gewebe

Doch im Gegensatz zur gewünschten Neubildung der Zellen wachsen die Zellen maligner (bösartiger) Tumoren meist sehr schnell und dringen aggressiv in das umliegende Gewebe ein, das dadurch zerstört wird.

Die übermäßige Zunahme von Gewebe im Körper wird immer als Tumor bezeichnet. Doch nicht bei jedem Tumor handelt es sich auch um Krebs. Denn: Tumoren können gut- oder bösartig sein. Sie entstehen immer dann, wenn sich körpereigene Zellen ungebremst vermehren. Nur, wenn Tumoren bösartig sind, handelt es sich um Krebs. Diese Tumoren werden dann auch als maligne Tumoren bezeichnet.

Durch das ungebremste Wachstum können bösartige Tumoren auch die Funktionsfähigkeit von Organen beeinträchtigen oder diese dauerhaft schädigen. In der Folge kann das Organ seine oder können die betroffenen Organe ihre Aufgabe für den menschlichen Organismus nicht mehr erfüllen, was für den Krebspatienten  lebensgefährlich werden kann.

Krebszellen können sich im Körper verteilen

Darüber hinaus besitzen die Zellen maligner Tumoren, also die Krebszellen, die Fähigkeit, sich über die Blutbahn oder das Lymphsystem im Körper zu verteilen. Auf diese Weise gelangen Krebszellen des Ursprungstumors an von ihrem ursprünglichen Wachstumsort entfernte Stellen und beginnen auch dort, durch ihr ungebremstes Wachstum das Gewebe zu zerstören.

Diese Tochtergeschwülste bzw. Tumorabsiedlungen werden auch Metastasen genannt. Hat der Ursprungstumor bereits Metastasen gebildet, verschlechtert sich die Prognose massiv. Dank der Fortschritte in der Krebsbehandlung ist es allerdings heute in vielen Fällen möglich, auch mit einer metastasierten Krebserkrankung noch mehrere Jahre zu überleben.

Wird der Krebs frühzeitig diagnostiziert und es haben sich noch keine Metastasen gebildet, das heißt, der Krebs ist noch lokal begrenzt, sind die Chancen auf Heilung in den meisten Fällen höher. Daher spielt die Krebsfrüherkennung eine wichtige Rolle. Denn eine frühzeitige Diagnose der Krebserkrankung kann die Prognose bessern.

Unterschiedliche Therapieansätze bei Krebs

Zur Behandlung von Krebs stehen unterschiedliche Therapien für Krebspatienten zur Verfügung. Neben einer Operation, also der Entfernung des Tumors, kommen in der Krebstherapie unter anderem eine Strahlentherapie, eine Chemotherapie aber auch sogenannte zielgerichtete, medikamentöse Therapien in Betracht.

Daniela Elsässer

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