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Ratgeber Krebs

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Krebs
Hilfreiche Unterstützung bei Krebs

Mit Hilfe natürlicher Therapieunterstützung kann der Krebspatient einen Teil dazu beitragen, die ärztlichen Behandlungen zu fördern. Vor allem durch die gezielte Zufuhr bestimmter Lebensmittel, können dem Körper wichtige Nährstoffe zur Verfügung gestellt werden, die dem Krebs entgegenwirken.

Darüber hinaus gibt es traditionelle Naturheilmittel, die schon sehr lange mit Erfolg eingesetzt werden. Eines dieser bewährten Naturheilmittel ist die Kräutermischung ESSIAC, die von der kanadischen Krankenschwester Rene Caisse 1924 entdeckt wurde.

 

 

Alternativen zur Therapieunterstützung

Neben den bereits unter dem Menüpunkt Therapie beschriebenen Behandlungsmöglichkeiten besteht die Möglichkeit, Alternativen zur Therapieunterstützung einzusetzen. Dazu zählt vor allem auch die gezielte Versorgung mit Nährstoffen, die der Gesundheit dienen.

Alle Naturheilverfahren sollten natürlich in Absprache mit dem Behandelnden Arzt durchgeführt werden und es soll bei den Beschreibungen dieser alternativen Behandlungsmethoden nicht der Eindruck von Allgemeingültigkeit erweckt werden. Die beschriebenen Verfahren basieren zum Teil auf Studien und zum Teil auf traditionellen Erfahrungswerten.

ESSIAC – alternative Krebsbehandlung nach der Methode von Rene Caisse.

Bei der ESSIAC-Methode zur alternativen Krebsbehandlung handelt es sich um ein Naturheilverfahren, das von der kanadischen Krankenschwester Rene Caisse ( 1888 – 1978 ) in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde.

Grundlage der ESSIAC – Methode ist eine Kräutermischung, die als Tee zubereitet wird und ihren Ursprung in der indianischen Naturheilkunde hat. ESSIAC wurde zu Beginn ab ca. 1925 bei vielen als hoffnungslos geltenden Fällen verschiedener Krebsarten eingesetzt und zeigte sehr oft außergewöhnliche Ergebnisse.

Auffällig war, dass bei der Behandlung der Krebspatienten sehr oft auch weitere Symptome und Krankheiten abheilten, die gar nicht im Fokus der Behandlung standen. Das Allgemeinbefinden der Patienten besserte sich oft nach der regelmäßigen Einnahme von ESSIAC und es werden unzählige Heilerfolge erwähnt.

Die dokumentierten Ergebnisse liegen in Form von Erfahrungsberichten vor und keine der offiziellen Studien zu ESSIAC konnte einen wissenschaftlich haltbaren Nachweis über die Wirksamkeit des Tees bei Krebs belegen. Trotzdem ist nicht von der Hand zu weisen, dass eine unglaublich große Anzahl von Menschen durch die Anwendung von ESSIAC Linderung und Heilung von Krebsleiden erfahren haben, weswegen dessen Anwendung auf jeden Fall Beachtung erhalten sollte.

Um der Wirkung von ESSIAC etwas auf die Spur zu kommen beleuchten wir an dieser Stelle die Zusammensetzung des Tees, der aus 4 Pflanzen(teilen) besteht:

Medizinalrhabarber (Rheum palmatum; auch Rhabarberwurzel)

  • wirkt adstringierend und in größeren Mengen leicht abführend
  • verbessert den Appetit
  • kann in kleineren Mengen bei Durchfall eingesetzt werden
  • lindert Blähungen
  • regt Gallenfluß an
  • beseitigt Blutstauungen
  • normalisiert Magen- und Leberfunktion

Rotulme ( Ulmus fulva )

  • fördert Urinausscheidung
  • wirkt entzündungshemmend und abschwellend
  • kann bei Durchfall und Magengeschwüren eingesetzt werden
  • unterstzützt Leber, Milz und Bauchspeicheldrüse
  • hilft bei nervösen Leiden
  • reguliert Magen- und Darmfunktionen

 Kleiner Sauerampfer ( Acetosella vulgaris )

  • regt Leber- und Darmfunktion an
  • wirkt protektiv auf rote Blutkörperchen
  • stärkt Zellwände
  • reinigt die Blutgefäße
  • verbessert den Sauerstofftransport
  • kann bei entzündlichen Krankheiten eingesetzt werden
  • wirkt schweißtreibend und entwässernd

Große Klette ( Arctium lappa )

  • stärkt das Immunsystem
  • regt Leber, Nieren und Lunge an
  • fördert den Abtransport von Giftstoffen
  • reinigt das Lymphsystem
  • antibakteriell, fungizid, tumorhemmend
  • fördert Gallensekretion
  • fördert Kraft und Ausdauer

Betrachtet man sich die Wirkungen der einzelnen Pflanzen in ESSIAC, dann kann man nicht unbedingt erkennen, dass es sich dabei um ein für die natürliche Krebsbehandlung besonders prädestiniertes Mittel handeln könnte. Vermutlich ist es aber der Nährstoff-Synergie-Komplex der 4 Pflanzen, was die Wirkung von ESSIAC bei Krebs ausmacht.

Es soll hier nicht der Eindruck erweckt werden, dass es sich bei dieser Tee-Mischung um ein Wundermittel zur Krebsbehandlung handelt. Das wäre überaus unseriös. Wenn aber ein auf Erfahrung beruhendes Naturheilmittel sich über so lange Zeit immer wieder bewährt, dann liegt die Vermutung nahe, dass Wirkmechanismen eventuell noch nicht vollständig wissenschaftlich verstanden sind.

Mary McPherson, die langjährige Assistentin von Rene Caisse, welche sowohl mit der Behandlung mit ESSIAC, als auch mit dessen Herstellung betraut war, hat in späteren Lebensjahren das Rezept veröffentlicht und sowohl die genaue Menge der Pflanzen, als auch die Zubereitung der breiten Masse zugänglich gemacht.

Vermächtnis zu ESSIACMary McPherson ESSIAC Anleitung

 Hier die Übersetzung zum ESSIAC – Rezept:

  • 6 1/2 Tassen geschnittene Klettenwurzel ( für ESSIAC wird die Wurzel benutzt ).
  • Ein Pfund gemahlener Kleiner Sauerampfer ( für ESSIAC wird die ganze Pflanze mit Blättern verwendet )
  • 1/4 Pfund gemahlene Rotulmen-Rinde ( für ESSIAC wird die innere Rinde verwendet )
  • 30 Gramm gemahlener Medizinalrhabarber ( für ESSIAC wird der Wurzelstock älterer Pflanzen ohne das Periderm verwendet )

 

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Diagnose Krebs

Die verschiedenen bildgebenden Verfahren, die zur Diagnose von Krebs eingesetzt werden, geben Aufschluss darüber, wo sich der Krebs befindet und wie weit er bereits fortgeschritten ist. Zwei Röntgenverfahren, die bei der Diagnose von Krebs eine Rolle spielen, sind die Computertomografie und die Mammografie. Ohne Röntgenstrahlen kommen hingegen die Magnetresonanztomografie und die Sonografie aus. Eine weitere Möglichkeit ist die Endoskopie, bei der bei Verdacht auf Krebs Gewebeproben entnommen werden können, man spricht hierbei von einer Biopsie. Neben weiteren Laboruntersuchungen gibt es, speziell für Frauen, den sog. PAP-Test, bei dem Zellen aus Gebärmutterhals und Muttermund entnommen und untersucht werden.

Neben genetischen Faktoren, gibt es auch zahlreiche weitere Aspekte, die die Entstehung von Krebs begünstigen können. Dazu gehören z. B. Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Übergewicht, vermehrter Alkohol- und Tabakkonsum sowie der häufige Verzehr von rotem Fleisch. Es ist deshalb wichtig, sich regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen zu unterziehen, um eine mögliche Krebserkrankung frühzeitig zu diagnostizieren. Für Frauen gibt es die Möglichkeit der Tastuntersuchung der Brust, der Mammografie und des sog. PAP-Tests. Männer sollten ab dem 45. Lebensjahr jährlich eine digital-rektale Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen, um eine mögliche Prostatakrebserkrankung festzustellen. Auch eine Untersuchung durch den Hautarzt und eine Darmspiegelung dienen der Vorsorge.

Durch eine unkontrollierte Zellteilung kommt er zur Bildung von Tumoren. Es gibt gutartige und bösartige Tumoren. Gutartige Tumoren bilden keine Metastasen und greifen ihre Umgebung nicht an. Sie können nur dann gefährlich werden, wenn sie größer werden und benachbarte Organe oder Blutgefäße beengen. Bei bösartigen Tumoren gelangen die Krebszellen in das umliegende Gewebe und sorgen dort für eine Zerstörung gesunder Körperzellen. Sie sind außerdem in der Lage sich durch Mutationen schnell neuen Bedingungen anzupassen. Wird bei einem Patienten ein bösartiger Tumor diagnostiziert, spricht man von Krebs. Man unterscheidet Karzinome, Sarkome sowie Leukämien und Lymphome.